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Hormonstörungen und Fruchtbarkeit

Hormonstörungen und Fruchtbarkeit

Hormonstörungen bei der Frau werden häufig durch Zyklusunregelmäßigkeiten oder Blutungsanomalien erkannt. Diese werden in der folgenden Kategorien unterteilt:

  • Oligomenorrhoe : Sehr lange Zyklen (>35 Tage).
  • Polymenorrhoe : Sehr kürze Zyklen (<25 Tage).
  • Hypomenorrhoe : Wenig Regelblutung.
  • Hypermenorrhoe : Übermäßig viel Regelblutung.
  • Menorrhagie : Regelblutung ist verlängert.
  • Metrorrhagie : Übermässig und verlängerte (>7 Tage) Regelblutung, häufig ist kein Zyklus erkennbar.
  • Dysmenorrhoe: schmerzhafte und/oder krampfhafte Regelblutung.
  • Amenorrhoe: Regelblutung bleibt aus.

Niedrige Östrogenwerte in der erste Zyklusphase erschweren den Eizellen-Reifungsprozess und können den Eisprung unterdrücken oder gar verhindern. Ein niedriger Progesteronspiegel kann die Lutealphase verkürzen, was wiederum bewirkt, dass das Endometrium sich nicht ausreichend aufbaut. Konsequenterweise kann das Einnisten der befruchteten Eizelle hierdurch erschwert werden. Weiterhin kann es bei einer bestehenden Schwangerschaft zu einer Fehlgeburt kommen.

Hormon- und Zyklusstörungen können durch organische Ursachen entstehen wie Myome, Polypen, Gebärmutterentzündung oder Endometriose, durch äußere Einflüsse wie seelische oder körperliche Anstrengungen und durch biologische Leiden wie das PCO-Syndrom, Hyperprolaktinämie oder eine Gelbkörperhormonschwäche. Inwieweit diese Störungen den Kinderwunsch im Wege stehen, sollte mit dem Frauenarzt in Rahmen einer Kinderlosigkeitsuntersuchung geklärt werden. Kinderlosigkeitsuntersuchungen werden vom Arzt erst wenn es nach einem Jahr „üben“nicht geklappt hat angeordnet >> mehr dazu auf Ärztliche Untersuchungen bei Kinderlosigkeit.

Ihre Zyklen sind nicht gleich lang?, keine Panik:
Schwankungen der Zykluslänge sind völlig normal und gehören zum Zyklus gesunder Frauen dazu. Sie bedeuten nicht per se, dass eine Zyklusstörung vorliegt. Betrachtet man die Zykluslänge einzelner Frauen, so zeigt sich, dass keine Frau eine dauerhaft gleichmäßige Zykluslänge hat. Bei 60 % aller Frauen schwankt die Länge innerhalb eines Jahres um mehr als eine Woche. Und von diesen 60 % erlebt sogar fast jede zweite Frau im Laufe eines Jahres Schwankungen von mehr als zwei Wochen.

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